Seit April 2015 erlaubt uns die Familie Lechner (Matthias Lechner und seine Mutter, Heide Lechner) unsere Therapie auf deren Hof auszuüben.

Der Hof besteht im vorderen Teil aus einem Wohnhaus mit Gärten, welche von Familie Lechner privat bewohnt werden.

Der Hintere Teil wurde von uns angepachtet und besteht aus einem großen, geräumigen, gemauerten Gewölbestall, an dem ein sehr großzügiger, weitläufiger Grasauslauf mit Bäumen angrenzt. Unsere Pferde leben ganzjährig im Herdenverband in Offenstallhaltung. Es entspricht unserer Philosophie unsere tierischen Therapeuten so gepflegt und umsorgt wie möglich, aber auch so frei wie möglich und so ursprünglich wie möglich leben zu lassen.

Da die Therapiepferde einen echten Beruf ausüben, brauchen sie -nicht anders als Menschen - Ausgleich zu ihrer mental sehr anstrengenden Arbeit. Diesen Ausgleich bieten sowohl Herdenleben und Offenstall, als auch die gezielte, gymnastizierende Bewegung als sportlicher Ausgleich für Muskelaufbau, Kondition und mentale Gesundheit der Tiere. Jedes Therapiepferd hat seine eigene Reit- und Pflegebeteiligung, die sich ebenfalls mit um das Wohlergehen unserer Fellnasen kümmern.

Weiterhin werden die Pferde zweimal jährlich von unserer fachlich hoch qualifizierten und sehr führsorglich arbeitenden Pferdephysiotherapeutin behandelt. Hierbei werden die Pferde osteopathisch, physiotherapeutisch und chiropraktisch versorgt.

Zum Hofkomplex gehört weiterhin ein kleiner, robuster Bewegungsplatz (ca 8m im Durchmesser), sowie Putzplatz, Waschplatz und ein sehr stabiles Aufstiegspodest (Aufstiegshilfe mit vier extraflachen Stufen, ca. 120 cm hoch).

Unser kleines Dorf Mögling liegt inmitten eines wunderschönen Geländes. Wir sind umringt von Feldern, Wiesen und Wäldern, beinahe ohne Straßenverkehr. Da die Dorfstraße eine Sackgasse ist und das Dorf lediglich aus acht Häusern besteht, ist das gesamte Umfeld für unsere Zwecke nutzbar. Dieser Umstand macht den Standort für unsere Therapien zum echten Glücksfall und ist für die therapeutische Arbeit immens wertvoll.

Mit am Hof leben noch unsere Stallkatzen Sonic und Gizmo. Kater Sonic kam vom Tierheim Quellenhof Passbrunn (Reisbach) zu uns. Wir durften ihm sein Zuhause schenken - was sich ebenso zu einem Glücksfall für uns entpuppte. Sonic ist unfassbar verschmust, menschenbezogen und ein unsäglich lieber Kater. Da er sich bei mehreren verschiedenen Vermittlungsversuchen als unsauber herausstellte, wurde für ihn als unvermittelbare Katze eine Hofstelle gesucht. Sonic hat uns wohl auserkoren, denn wir sind nun gegenseitig überglücklich aneinander.

Unsere inzwischen sehr alte Hunde-Oma Cisca ging leider im Juli 2020 über die Regenbogenbrücke. Sie lebte 15 Jahren lang treu an meiner Seite als Familienhund und Pädagogik-Begleithund. Ihren Job in unserem Beruf erledigte sie 13 Jahre lang, immer unfassbar geduldig, feinfühlig und lieb. So manche Hundephobie wurde Dank Cisca aufgelöst. Sie half auch als Icebreaker und Lückenfüller bei vielen Gelegenheiten. Cisca fehlt sehr und wir denken jeden Tag an sie. *Danke liebe Cisca, für deine Treue und deinen so unvorstellbar wertvollen Beitrag zu unserer Arbeit.*

Last bat not least Wirbelwind Paula: Ebenfalls ein "Tierheimkind". Paula ist eine Zwergpudelhündin, die im Alter von ca 6 Wochen 2012 in einem Kofferraum eines Autos gefunden wurde. Sie wurde dort mit weiteren 20 Welpen gefunden, eingepfercht, ohne Wasser, Schutz, Futter und Licht. Die Reise hätte über 10 Stunden dauern sollen. Gott sei Dank fand der Zoll die Welpen an der Grenze. Als sog. Kofferraumwelpe (aus dem illegalem Welpenhandel) kam sie in das Tierheim Quellenhof, von dort zur Pflege zu lieben Pflegeeltern und dufte dann in ihr Für-Immer-Zuhause umziehen: Zu uns. Da Paula sich von Natur aus charakterlich extrem gut als Pädagogik-Begleithund eignet, darf sie uns bei der therapeutischen Arbeit begleiten. Zudem fährt die kleine, quirlige Hündin auch in Kindertagesstätten und hilft bei deren pädagogischem Angebot.


Joomla Gallery makes it better. Balbooa.com